Ohne die vie­len tol­len Men­schen, die ich in Kas­sel, Essen, Offen­burg und in ganz Deutsch­land ken­nen ler­nen durf­te, wäre das alles nicht mög­lich gewe­sen. Ich habe über­all Freund­schaft, Sym­pa­thie und Hil­fe erfah­ren, spon­tan, nichts Auf­ge­setz­tes. Ich habe viel gelernt von die­ser Nati­on, von ihren Men­schen, die – für mich eigen­ar­tig – so wenig stolz auf ihr eige­nes Land sind. Die­sen Men­schen woll­te ich ein per­sön­li­ches Dan­ke­schön sagen, für das, was ich ohne Gegen­lei­stung und Kal­kül erhal­ten habe, daher : Thank you Ger­ma­ny !

Mei­ne neue CD

Druck­frisch : Mei­ne neue CD “On The Right Side”

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Musik CD Sonja James

Son­ja James, gebo­ren am 17.6.1986 in Tuz­la, lebt seit Janu­ar 2013 in Deutsch­land.

Kriegs­kind­heit in Bos­ni­en, Zeit­zeu­gin der jah­re­lan­gen Bela­ge­rung und des Mas­sa­kers von Tuz­la, bei dem es allei­ne durch eine Gra­na­te in eine Kin­der- und Jugend­grup­pe zu 71 Toten und 173 Ver­letz­ten kam ; unter den Toten auch die älte­re Freun­din der Sän­ge­rin. Die ersten Jah­re, geprägt von Kriegs- und Nach­kriegs­zeit in einem zer­stör­ten Land, lern­te Son­ja James bereits mit fünf Jah­ren klas­si­sches Kla­vier. In der Zwei-Zim­mer-Woh­nung der vier­köp­fi­gen Fami­lie lagen zuerst die Glas­split­ter der zer­schos­se­nen Fen­ster auf den Bet­ten, spä­ter stan­den die Schrän­ke vor den Fen­stern, um die Kin­der vor Bom­ben­split­tern und Gewehr­feu­er zu schüt­zen. In dem einen Zim­mer lern­te der Bru­der klas­si­sche Gitar­re, in dem ande­ren Son­ja James auf ihrem Petrov-Kla­vier. Inso­weit war der Krieg musi­ka­li­sches Glück : Elek­tro­ni­sche Kla­vie­re waren wegen der vie­len strom­lo­sen Tage und Näch­te kei­ne Wahl. Zugleich gab die Zeit der Bela­ge­rung ohne vie­le Ablen­kun­gen Zeit für eine pro­fun­de musi­ka­li­sche Aus­bil­dung ohne die Ablen­kun­gen sorg­lo­sen Kin­der­le­bens.

wei­ter­le­sen

In die­sem Kriegs­cha­os übte und spiel­te sich die jun­ge Son­ja James zu natio­na­len und inter­na­tio­na­len Kla­vier­kon­zer­ten und ersten inter­na­tio­na­le Aner­ken­nun­gen und Aus­zeich­nun­gen, 1996 und noch ein­mal in 1998, in Stres­sa / Ita­li­en, im Alter von zehn Jah­ren. Spä­ter in Pia­nel­lo (1997), in Mari­bor in Slo­we­ni­en (1997). Mit 19 Jah­ren wech­sel­te sie in ihr Herz­fach des Sin­gens. Zahl­rei­che Auf­trit­te in ihrer Hei­mat mit Cover­songs und eige­nen Kom­po­si­tio­nen und Tex­ten noch unter ande­rem Namen führ­ten zu natio­na­ler Aner­ken­nung. Dar­über hin­aus stu­dier­te Son­ja James Unter­neh­mens­ma­nage­ment an einem ame­ri­ka­ni­schen Col­le­ge, um eine „siche­re Zukunft“ für sich zu ent­wickeln. Sie war spä­ter in Sara­je­wo für eine euro­päi­sche För­der-Agen­tur tätig. Trotz alle­dem blieb ihr Herz immer in ihrer Musik. Anfang 2013 brach sie ohne ein Wort Deutsch alle ihre Zel­te in ihrer Hei­mat ab und wan­der­te ohne Rück­fahrt­ticket und gesi­cher­te Kon­tak­te nach Deutsch­land aus. Mit einer musi­ka­li­schen Kar­rie­re hat­te sie bereits abge­schlos­sen. Mit Kraft, Zähig­keit und größ­tem Enga­ge­ment, ohne je einen Cent deut­scher Sozi­al­lei­stung gefor­dert zu haben, schlug sie sich durch. Nach ersten Prak­ti­ka in einer Kli­nik lei­te­te sie schon nach sechs Mona­ten das inter­na­tio­na­le Pati­en­ten­ma­nage­ment und nach nur einem Jahr ist sie für das inter­na­tio­na­le Per­so­nal­re­crui­ting eines gro­ßen Unter­neh­mens zustän­dig. „Ohne die vie­len tol­len Men­schen, die ich in Kas­sel, Essen, Offen­burg und in ganz Deutsch­land ken­nen ler­nen durf­te, wäre das alles nicht mög­lich gewe­sen. Ich habe über­all Freund­schaft, Sym­pa­thie und Hil­fe erfah­ren, spon­tan, nichts Auf­ge­setz­tes. Ich habe viel gelernt von die­ser Nati­on, von ihren Men­schen, die — für mich eigen­ar­tig — so wenig stolz auf ihr eige­nes Land sind. Die­sen Men­schen woll­te ich ein per­sön­li­ches Dan­ke­schön sagen, für das, was ich ohne Gegen­lei­stung und Kal­kül erhal­ten habe, daher : Thank you Ger­ma­ny!“

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